Laufen abseits ausgetretener Pfade...
das ist Trail-Laufen: ein intensives Naturerlebnis und gleichzeitig ein hochstehendes Training.
Die steilen und wilden Flanken des Uetlibergs (Webcam) gleich neben der Stadt bieten dem/der begeisterten Trail-LäuferIn ausgezeichnete Möglichkeiten. Sie werden das Gefühl haben, weit weg von der Stadt zu sein.
Individuelle Führung
Massgeschneidert nach Ihren Bedürfnissen. Vom kurzen Lauf über Mittag bis zum 2 Std. Lauf ist alles möglich. CHF 60/hr.
Beispiellauf
| Start | Utoplatz (Sihlcity Shopping Center) |
| Ziel | Haltestelle Triemli |
| Länge | 9.3 km |
| Aufstieg | 560 m |
| Abstieg | 500 m |
| Höhenprofil (10:1) |
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| Charakter | Hauptsächlich Singletrails auf Waldboden mit teilweise steilen, technischen und ausgesetzten Passagen. |
Leihausrüstung
Für technische Trails sind Trail-Laufschuhe sehr zu empfehlen. Sie haben nicht
nur eine griffige Aussensohle sondern auch eine flachere,
weniger gedämpfte Zwischensohle. Dadurch bieten sie eine hohe Laufkontrolle in
schwierigem Gelände.
Wasserdichte/atmungsaktive Socken halten die Füsse bei nassen/kalten Bedingungen
trocken und warm.
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Trail-Lauf Wissen
Scott Jurek über die richtige Beckenposition und das Bergauf-Laufen. (Englisch)
Persönliche Erfahrung:
Rumpfstabilität und eine neutrale Beckenposition sind zentral für einen
effizienten und gesunden Laufstil. Ich habe gemerkt, dass ich mit einem stabilen
und zentrierten Becken meine Bein- und Gesässmuskeln besser einsetzen kann und
mehr Kraft habe, mich nach vorne zu stossen.
Bei der Rumpfstabilität habe ich die Erfahrung gemacht, dass neben der Kraft
auch die gute Zusammenarbeit (Koordination) der inneren Haltemuskeln wichtig
ist. Muskelkoordination lässt sich sehr gut mit einem Balancierbrette (z.B. von
MFT)
trainieren.
Scott Jurek über Unterschiede vom Strassen- zum Trail-Laufen. (Englisch)
Persönliche Erfahrung:
Wichtig ist auch auf den Trail vor sich zu schauen - sagen wir 2 bis 4 Meter -
und immer wieder noch weiter nach vorne, um zu sehen, was auf einen zukommt.
Die Gefahr ein Fussgelenk zu übertreten kann durch Kraftübungen und
Übungen zur Verbesserung der propriozeptiven Wahrnehmungen minimiert
werden.
Falls Sie trotzdem zu Übertretungen neigen empfehle ich Ihnen zu tapen.
"Laufgedanken"
Nun laufe ich schon mehrere Jahre und lerne immer noch dazu. Hier ein paar Zeilen zu dem was mich zur Zeit beschäftigt:
Ist Laufen gesund?
Man sagt Laufen sei gesund. Für das Herz-Kreislauf-System stimmt das zweifellos, für den Rest des Körpers ist das nicht so klar. Klar ist, dass es nicht gesund ist z.B. einen Marathon zu Laufen. Die Belastungen für den Bewegungsaparat sind zu einseitig und in Ihrer Summe katabol (abbauend). Beim normalen Dauerlauf werden nur bedingt Muskeln aufgebaut (anabol). Nicht benötigte Muskulatur wird hingegen eher abgebaut (für die Energiegewinnung herbeigezogen). Schnellkraft und Koordination nehmen durch lange, monotone Trainingsreize ab. Ein zusätzliches Muskel- und Koordinationstraining zum Laufen ist deshalb unbedingt zu empfehlen.
Neben normalen Dauerläufen mache ich regelmässig Rumpfkrafttraining, Lauf-ABC und Barfusslaufeinheiten. Dazu kommen mehr kurze und intensive Laufeinheiten. Die Effekte sind sehr positiv:
- Keine Rückenbeschwerden mehr
- kraftvoller, aktiver und dadurch gelenkschonender Laufstil
- mehr (Kraft)Ausdauer, weniger Ermüdung, schnellere Erholung.
- besseres Körpergefühl und mehr Spass!
Menschen- und Tierkinder sind in dieser Hinsicht für mich ein Vorbild. Ihr natürlicher Bewegungsdrang sorgt dafür, dass sich ihre Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination optimal entwickeln. Kinder machen keine Dauerläufe! Getrauen Sie sich betreffend Bewegung wieder etwas kindlicher zu werden und bieten Sie ihrem Körper und Geist abwechslungsreiche (Trainings-)Reize. Sie werden sich besser und jünger fühlen.




